Wann haben Sie zuletzt mal ans Backup gedacht?

Seien wir mal ehrlich und gehen wir ins Eingemachte, ans Backup:
Wenn Datenverluste auftreten, dann muss es in der Regel schnell gehen. Ob nun ganze Massenspeicher ausfallen und ersetzt werden müssen oder ob eine einzelne Datei beschädigt oder gelöscht wurde.Wir brauchen die Daten für unsere tägliche Arbeit. Und meistens brauchen wir sie umgehend.

Dieser Backup-Server wurde bei einem Feuer zerstört.

Haben Sie Ihre Daten auch außer Haus?

Dazu ist es wichtig zu wissen welche Richtung der Datenfluss im Unternehmen hat und wo er endet.
In der Regel sammeln sich die Daten idealerweise auf einem definierten Netzwerk-Speicher.
Aber was ist wenn dieser Speicher ausfällt? Dann müssen die Daten wiederhergestellt werden. Für eine schnelle Wiederherstellung benötigt man das Wissen wo die Kopien der Daten (das Backup) sich befindet und wie der Wiederherstellungsprozess (der Restore) abläuft.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. In den 20 Jahren in denen es unser Systemhaus gibt haben wir schon viel erlebt. Hier ein paar Beispiele:

  • Der Mitarbeiter, der immer die Sicherungsbänder eingelegt hat, hat das Unternehmen verlassen und es wurde gar nicht mehr gesichert, weil der Job nicht übertragen wurde
  • Monatelang wurde auf ein und dem selben Band gesichert
  • Es wurde versucht auf dem Reinigungsband zu sichern
  • Die Bänder waren schreibgeschützt

Das sind alles Beispiele dafür, wenn im Unternehmen keiner über den Status der Sicherung informiert wird. Sie lächeln jetzt darüber! Aber glauben Sie uns, das passiert häufiger als man vermutet.
Für Sie als Geschäftsführer ist das Thema extrem wichtig.

§ 43 Haftung der Geschäftsführer

(1) Die Geschäftsführer haben in den Angelegenheiten der Gesellschaft die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden. (Quelle: https://dejure.org/gesetze/GmbHG/43.html )

Was hier trivial klingt und zum Thema Backup keinen Bezug zu haben scheint, meint aber unter anderem genau das Problem, wenn Daten verloren gehen und das Unternehmen dadurch Schaden nimmt.

Bitte stellen Sie sich selbst und Ihrem für die IT verantwortlichen Mitarbeiter daher die folgenden Fragen:

  • Welche Daten werden gesichert?
  • Welche gesicherten Daten lagern wir außer Haus?
  • Wie häufig wird gesichert? Davon wie häufig als Vollsicherung?
  • Haben die letzten Sicherungen funktioniert?
  • Welchen Prozess haben wir zur Wiederherstellung bei Datenverlusten im Unternehmen?
  • Wann wurde der Prozess das letzte Mal benötigt?
  • Wann wurde der Prozess das letzte Mal geübt?

Sollten die Fragen nicht eindeutig und zeitnah beantworten zu sein, sprechen Sie mit dem IT-Dienstleister Ihres Vertrauens.